Die Sterilisation beim Mann

Die Sterilisation beim Mann (Vasektomie) ist ein einfacher Eingriff, der sehr gut unter örtlicher Betäubung ausgeführt werden kann. Vasektomie ist ein Eingriff, bei dem beide Samenleiter zwischen den Testikeln (Hoden) und der Prostata unterbrochen und geschlossen werden. Das bedeutet, dass Sie definitiv unfruchtbar werden. Erektion und Ejakulation (Samenerguss) werden nicht gestört. Diese Flüssigkeit enthält nach dem Eingriff aber keine Samenzellen mehr. Die Samenzellen werden durch den Körper aufgenommen.

Wenn Sie einer örtlichen Betäubung mit Bedenken entgegensehen, kann die Behandlung auch unter Vollnarkose durchgeführt werden. Hierfür werden aber zusätzliche Kosten berechnet.
Der Eingriff dauert ungefähr eine halbe Stunde. Sie können danach direkt nach Hause gehen. Im Falle einer Narkose bleiben Sie etwas länger. Bei einer Narkose sollten Sie nüchtern in die Klinik kommen, d.h. ab sechs Stunden vor dem Eingriff dürfen Sie nichts mehr essen und trinken.