Die Sterilisation bei der Frau

Die Sterilisation bei der Frau ist eine definitive Form der Verhütung mittels eines kleinen Eingriffs, die so genannte Essure-Methode. Diese Form der Sterilisation ist im Vergleich zu anderen, traditionellen Methoden zuverlässiger und weniger belastend.

Essure ist eine Methode der Sterilisation bei der Frau, wobei der Gynäkologe über die Vagina und die Gebärmutter sehr kleine Federn in die Eileiter einbringt. Es bleiben keine Narben zurück, weil es nicht zu Schnitten in der Haut kommt.

Die Essure-Sterilisation unterscheidet sich von anderen Methoden. Bei diesen Methoden werden die Eileiter zugebrannt oder abgeklemmt mit einem Clip oder Ring. Diese Eingriffe werden, im Gegensatz zu Essure, unter Narkose ausgeführt. Bei der Essure-Sterilisation ist eine Narkose oder sogar eine örtliche Betäubung nicht nötig. Direkt nach der Behandlung können Sie Ihre normalen, täglichen Aktivitäten wieder aufnehmen.

Der Eingriff dauert maximal 10 Minuten. Na drei Monaten folgt noch eine einfache Kontrolle, wonach Sie definitiv keine Verhütungsmittel mehr benutzen müssen.

Die Chance auf Schwangerschaft nach einer richtig ausgeführten Essure-Behandlung beträgt für alle Altersgruppen 0 %. Das ist viel weniger als im Vergleich zu anderen Formen der Sterilisation bei der Frau (5 bis 7 Schwangerschaften pro 1000 Sterilisationen). Die Patientenzufriedenheit ist sehr hoch: 99 % würde diese Methode weiterempfehlen.